Familientherapie - Pädagogische Beratung - Einzeltherapie

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Streichelspiel für Eltern und Kind, Bauer pflügt das Feld
17.11.2009 / erstellt von Sybille Seuffer

Der Bauer bestellt sein Feld Streichelspiel


Es ist Frühling und die Sonne scheint
-mit beiden Händen mehrmals über den Rücken streichen von oben nach unten-
es fängt an zu regnen
-mit allen Zehnfingerspitzen auf dem Rücken Schreibmaschine-schreiben-


es donnert
-mit den Fäusten leicht über den Rücken trommeln-

es blitzt
-mit der Faust in Z -Form schnell über den Rücken reiben-
der Bauer geht auf sein Feld
-mit Zeigefinger und Mittelfinger auf dem Rücken entlang spazieren-

er fängt an zu pflügen
-mit dem Daumen auf und ab massieren, reihenweise senkrecht-
dann regnet es wieder ein bisschen, die Sonnen scheint es ist Frühling ein leichter Wind weht
- über den Rücken blasen -

der Bauer sät und pflanzt Mais, Korn und Sonnenblumen
-mit Zeigefinger und Daumen leicht kneifen senkrecht von oben nach unten-
jetzt gibt es plötzlich ein starkes Gewitter- Regen, Donner, Blitz dicht aufeinander folgen lassen -

dann scheint wieder die Sonne und die Samen im Boden fangen an zu wachsen
es wird langsam Sommer ein leichter Sommerregen fällt auf
das Feld und es gibt einen Regenbogen
-mit beiden Händen einen Bogen über den Rücken streicheln
der Wind weht und die Pflanzen kommen aus dem Boden
es ist warm und alles wächst der Bauer kommt zum gießen
Eines Tages ist es dann soweit die Ernte kann beginnen.

Der Bauer erntet
-mit einer Hand pflück Bewegungen auf dem Rücken machen von oben nach unten-
er freut sich dass alles schön gewachsen ist und hüpft über das abgeerntete Feld
der Wind weht immer stärker und stärker es wird Herbst, es
regnet, donnert blitzt und regnet der Wind weht. Die Blätter
fallen es wird kälter und eines morgens im November fängt es an zu schneien
-ganz sanft über den Rücken tupfen-
es wird kalt, die Erde wird hart und schläft
der Bauer ist in seinem Bauernhaus und sitzt am warmen Ofen und
freut sich das er nun Zeit hat und sein Keller voll Korn,
Mais und Kartoffeln ist.


Ende der Geschichte Dauer ca. 10-15 Minuten Viel Freude beim Spielen


Beim Spaziergang in einem fremden Wald 2009
07.11.2009 / erstellt von Sybille Seuffer

Kleiner Pfad

Du warst schon lange vor mir da – wirst auch noch sein wenn ich verwelke.
Obwohl ich dich nicht kenne, bist Du mir so vertraut -
aus Kindheitstagen, als ich meine kleinen Wanderungen wagte, in die Welt.
Die Welt, die mich umschloß mit ihrem Zwitschern, Rascheln, Knacken und dem Wind,
der mit meinen Haaren spielte, mich zerzauste.

Kleiner Pfad mit Annemonen und dem Sauerampfer, Maiglöckchenduft und Vogelfeder,
kleinen Nestern und dem Harzgeruch – so frei und abenteuerlich war mir dein Duft.
Du lehrtest mich die Welt ist schön – ohne dass ich es damals wirklich wußte.
Und heute, heute wenn ich auf dir gehe, dringt mir das Alles ins Bewußte.


Das Leben umarmt mich, auch durch dich und ich bedanke mich.


Ligurien Schreibwerkstatt 2009
07.11.2009 / erstellt von Sybille Seuffer

Mein Ligurien

Vom blau gespannten Himmel – morgens begrüßt, der mir schon beim ersten Anblick den Tag versüßt.
Barfuß durch die Wiesen gehen, sanft das Gras mich streichelt, umhüllt von Salbei und Lavendelduft,
so südlich ist mir hier die Luft.
Ich atme tief – ich atme frei.


Flirrende Mittagshitze, Insektengebrumm, eine Libelle flügelt um mich herum.
Träge mein Kopf, wie von schwerem Wein, schlafe ich im Schatten der Feige ein.
Sorglos erwachend mit Lust auf Melone und Schinken, das kühle frische Quellwasser trinkend,
meandert der Tag mit mir weiter und alles ist heiter.


Abends die Kühle genießen vom Blinken der Glühwürmchen bewacht, gehe ich in die sternklare Nacht.
So kann das Leben auch sein, denk ich dankbar und lausche den Gesprächen der Tiere.
Nichts was mich treibt – nichts was mich engt.
Das Leben ist an diesem Ort ein Geschenk.



Dann und wann das Tempo verlangsamen - setzen lassen – spüren was trägt.


Sehen, wie schön die Welt ist.
Erkennen, was ist und vor mir liegt.
Träumen was sein könnte.
Erzählen, wo mir Glück begegnet.
Einsammeln mit dem Herzen.
Loslassen wo etwas hindert.
Ankommen, durch Sein – im Hier und Jetzt,
durch Schreiben, Erzählen und immer wieder Nachdenke


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