Familientherapie - Pädagogische Beratung - Einzeltherapie

Blog

Artikel 10 bis 12 von 14


Etwas zum Nachdenken
03.04.2007 / erstellt von Sybille Seuffer

Zum Nachdenken: Falls sie heute morgen aufgewacht sind und sich eher gesund als krank gefühlt haben, sind sie besser dran als die Millionen Menschen, die in dieser Woche sterben werden. Vielleicht mussten sie niemals Angst im Krieg erleben, Einsamkeit in der Gefangenschaft, Schmerzen in der Folter oder Hunger, dann haben sie es besser als 500 Millionen Menschen auf der Welt heute. Wenn sie zu einem Gottesdienst gehen können, ohne Angst zu haben, verfolgt, gefoltert oder getötet zu weden, sind sie glücklicher als 2 Milliarden ihrer Mitmenschen. Wenn sie Essen im Kühlschrank, Kleider im Schrank, ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum schlafen haben, sind sie reicher als 75% der Weltbevölkerung. Und wenn sie lesen können, sind sie glücklicher als die 2 Milliarden Menschen weltweit, die überhaupt nicht lesen können.


Nachruf, Klara ist gegangen
20.08.2006 / erstellt von Sybille Seuffer

Klara ist gegangen


Eine knuffige Frau mit braunen Pfefferkuchen-Augen, die allzu gerne immer gelacht hat, sich
angelehnt hat an Starkes und so sehr den inneren Frieden gesucht hat durch Meditation und Schweigen. Große Sehnsucht nach Nähe und dem Wahren, verwundete Seele – hungriges Kind.


“Ich will bei Dir tanken, du bist stark und positiv!” sagtest du zu mir.
Kennen gelernt haben wir uns in Sabines Frauentanzgruppe, eine wunderbare Möglichkeit einmal monatlich den Freitagabend zu verbringen.

Heute 2006 – Klara ist hoffentlich angekommen und ihre Sehnsucht hoffentlich gestillt.
Sie ging, sie setzte den Zeitpunkt selbst fest – und sprang, hinein in die andere Welt.
Ob sie es einen Tag später auch noch so gewollt hätte? Ich weiß es nicht.
Klara’s Sehnsucht nach Frieden und dem Göttlichen trieb sie bis nach Indien.


Nach Indien war sie nicht mehr die Selbe. Sie war erleuchtet und hatte – Es- jetzt.
Sie wollte, dass ich das Gute auch erlebe und Kaduma kennen lerne, ihren Meister.
Unbeschwert, Hand in Hand mit ihr Schlittschuhlaufen ja, das war schön, aber an der Hand eines Gurus: Nein, nichts für mich!
Klara ich bedaure, dass ich nicht noch eindringlicher war mit dem was ich sagte, ich hätte dich knallhart konfrontieren sollen, heute würde ich das tun, jetzt bin ich klüger.
Du warst so überzeugt, du warst so überzeugt fanatisch – und “es” hat dich nicht getragen, der Aufprall muss so hart gewesen sein, dass du entschieden hast – ganz zu gehen.
Verzeih mir, ich habe zu wenig für dich getan -.
Dein Fanatismus hat mich abgeschreckt, mich abgehalten, mich wieder auf dich ein zu lassen,
mir auch den Mut genommen, für unsere Freundschaft.
Ich hätte sagen sollen: Klara, du projezierst zuviel auf diesen Menschen, du gibst zuviel Eigenverantwortung ab. Klara du bist zum blöckenden Schaf geworden. Klara wach auf und halte dich aus – aber vielleicht wäre das Alles auch an dir vorbei gegangen !


Wie geht es deiner Jüngsten, um die du dich damals so gesorgt hast ?
Was macht deine Älteste, auf die du so stolz warst?
Vielleicht werde ich den Beiden eines Tages begegnen.


Klara, adieu – auf ein Wiedersehen – nach meiner Zeit hier. Ich lasse dich gehen.



Freundschaft braucht Zeit, Schreibwerkstatt Ligurien
26.01.2006 / erstellt von Sybille Seuffer

Freundschaft braucht Zeit

Ich und Du – Du und ich
Spazieren gehen miteinander essen
Ich und Du – Du und Ich
Musik hören in der Nacht
Du und Ich Ich und Du
entweder oder verwandelt sich in
sowohl als auch
Das Gegensätzliche verwandelt sich
zum Gedicht der Hoffnung
Wasser vermischt sich mit Farbe
Wasserfarbe
male daraus ein Heute
Das Ja ist ein Ja – das Nein ist ein Nein
Abends dankbar in die Sterne blicken
Wir
Vielleicht ist das LIEBE


Artikel 10 bis 12 von 14


Hier finden Sie mich auf Facebook: http://www.facebook.com/sybille.seuffer